Spielberichte des 1. FC Westfalia 1964 Hanweiler

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Schlossquellkicker-Turnier in Viernheim

Erster Spieltag, 27. Juni 2009
Den ersten Turniertag am 27. Juni 2009 begannen die Westfalen mit einem lockeren Aufgalopp gegen die Cologne Kickers. Mit 5:0 wurden die lahmenden Geißböcke von der Weide vertrieben, unserem Alterspräsident U. Müller gelang hierbei der erste Westfalen-Treffer des Turniers, D. Bersheim legte mit seinen ersten beiden Ballkontakten die beiden nächsten, vorentscheidenden Treffer nach (und ließ sich natürlich gleich wieder auswechseln); A. Winter schraubte das Ergebnis am Ende auf 5:0 in die Höhe. Ein gelungener Start ins Turnier, dem auch das Fehlen eines nicht spielfähigen „Big C.” (...warum nur...?) als auch das verspätete Erscheinen des Kassierers, der es sich auf den sanitären Örtlichkeiten zu gemütlich gemacht hatte, keinen Abbruch tat.
Berauscht vom ersten Sieg (und den Bier-Metern des Vorabends) gings in die zweite Partie gegen die White Sharks. Nach über drei Stunden Pause schlenderten die Westfalen in den ersten Minuten verschlafen auf dem Platz herum und ließen sich zunächst mal zwei Eier ins Nest legen. Die Aufholjagd begann leider zu spät; A. Winter brachte die Westfalen noch einmal ins Spiel und hatte mit der letzten Aktion auch noch den Ausgleich auf dem Fuß - am Ende musste man sich aber mit 1:2 geschlagen geben.
Gegen den späteren Gruppensieger FC Kalchos kam die Defensiv-Disziplin zurück ins Spiel der Westfalen; zum Schluss hieß es hier zwischen den beiden besten Teams der Gruppe 0:0.
Das letzte Spiel des Tages sollte dann ein fußballerischer Leckerbissen für alle Hobby-Fußball-Fans werden. Mit den Behse Kässler stand - nein, man sollte sagen: torkelte - eine Mannschaft, die das Fußballspielen als lästige Begleiterscheinung des Turniers ansah, als Gegner auf dem Platz. Durch einen Doppelpack unseres russischen Wunderstürmers konnte der promille-technisch haushoch überlegene Gegner in einem Geduldsspiel kurz vor dem Abpfiff noch geschlagen werden. Am Ende zogen die Behse Kässler als Gruppendritter hinter dem FC Kalchos und der Westfalia mit in die Zwischenrunde ein - dazu sei an dieser Stelle gesagt: RESPEKT!)


Zweiter Spieltag, 28. Juni 2009
Am zweiten Turniertag sorgten die Westfalen in der Zwischenrunde gleich für klare Verhältnisse. Nach zwei Siegen gegen die Red Diamonds Sinne und die SF Dellbrück stand man frühzeitig als Gruppensieger fest. Gegen die Diamonds zeigte man eine defensiv tadellose Leistung und vorne drosch F. Skibbe in der 4. Min. die Pille unhaltbar zum entscheidenden Treffer in den Winkel.
Im zweiten Spiel war man den SF Dellbrück zwar überlegen, musste jedoch bis zur Schlussminute auf den erlösenden Siegtreffer von A. Winter warten.
Das letzte, für die Westfalen bedeutungslose Gruppenspiel ging kurz vor Schluss mit 0:1 gegen den Chaoten-Club Viernheim verloren. Die K.O.-Runde war erreicht - und dort traf man zunächst auf die gelb-schwarzen Säufer aus Krefeld. Die Westfalen hatten ihren Spielstil gefunden und blieben sich treu: hinten ließ man nichts anbrennen, und vorne konnte das Duo Winter/Skibbe wirbeln.
Gegen diese Taktik hatten auch die Säufer Krefeld nichts entgegen zu setzen, die sich mit 0:2 aus dem Turnier verabschieden mussten. Plötzlich und unerwartet (für einige auch: versehentlich...) standen die Westfalen also im Viertelfinale; und dort traf man auf die blutjungen Heidelberger Ballkünstler. 15 Minuten hielten die Westfalen erneut ihre Bude sauber, die Pille wollte nur diesmal einfach nicht in die Maschen des Gegnertores - und so musste man ins 9-Meter-Schießen. Mit 4:5 ging dieses Roulette-Spiel letztlich denkbar unglücklich verloren und die Westfalen mussten die Heimreise antreten.

Nichtsdestotrotz:
Am Ende belegte unser 1. FC Westfalia in einem Feld von 54 Mannschaften den 5.Platz!
Mit lediglich 3 Gegentoren in 9 Spielen kassierte man die wenigsten Gegentreffer; in sieben Spielen blieb man in der regulären Spielzeit gänzlich ohne Gegentor! Diese Fakten stimmen das Westfalen-Herz letztlich doch zufrieden und überschatten den Gedanken, dass da noch mehr drin gewesen wäre (Anm.: so ein verdammter Mist)!
(Steffen Karmann)

Daten und Fakten

Gruppenphase: (Spielzeit 1 x 10 Minuten)
1.FC Westfalia - Cologne Kickers 5:0
Tore: 1:0 U. Müller (2. Min.), 2:0 D. Bersheim (4. Min.), 3:0 D. Bersheim (5. Min.), 4:0 A. Winter (7. Min.), 5:0 A. Winter (8. Min.)

White Sharks - 1.FC Westfalia 2:1
Tore: 1:0 (3. Min.), 2:0 (5. Min.), 2:1 A. Winter (8. Min.)

FC Kalchos - 1.FC Westfalia 0:0
Tore: Fehlanzeige

1.FC Westfalia - Behse Kässler 2:0
Tore: 1:0 A. Winter (7. Min.), 2:0 A. Winter (8. Min.)

Zwischenrunde: (Spielzeit 1 x 10 Minuten)
Red Diamonds Sinne - 1.FC Westfalia 0:1
Tore: 0:1 F. Skibbe (4. Min.)

Sportfreunde Dellbrück - 1.FC Westfalia 0:1
Tore: 0:1 A. Winter (10. Min.)

1.FC Westfalia - Chaoten-Club Viernheim 0:1
Tore: 0:1 (9. Min.)

Achtelfinale: (Spielzeit 1 x 15 Minuten)
1.FC Westfalia - SG 09 Säufer Krefeld 2:0
Tore: 1:0 F. Skibbe (9. Min.), 2:0 A. Winter (11. Min.)

Viertelfinale: (Spielzeit 1 x 15 Minuten)
HD Ballkünstler - 1.FC Westfalia 0:0, 5:4 n.E.
Tore: Fehlanzeige
9-Meter-Schießen: 1:0 A. Winter, 1:1, B. Doll scheitert, 1:2, 2:2 S. Karmann, 2:3, 3:3 F. Skibbe, 3:4, 4:4 D.Bersheim, 4:5

Das Team

Karsten Karmann, Dirk Schmitt, Dirk Herrmann, Steffen Karmann, Uwe Müller, Björn Doll, Dominique Bersheim, Florian Skibbe, Alexander Winter

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